Ich packe meine Kliniktasche und nehme mit ...

Mittlerweile in der 37. SSW angekommen haben wir uns nun endlich auch dem Thema Kliniktasche gewidmet.

Warum hat das eigentlich so lange gedauert?

Das Beistellbettchen für den Bauchzwerg und alles, was wir in den ersten Wochen und Monaten für ihn brauchen werden, steht ja bereits seit Wochen bereit. Den Satz "Die Kliniktasche sollten wir jetzt aber auch langsam mal packen" haben Mr. Right und ich abwechselnd in den letzten bestimmt 4 Wochen immer wieder gesagt, ohne dass etwas in diese Richtung passiert wäre. Ich glaube, dass das Thema Kliniktasche bei mir wie vielleicht auch bei vielen anderen Schwangeren neben der Vorfreude auch etwas Unbehagen auslöst. Schließlich ist der Gedanke an die bevorstehende Geburt ja nicht unbedingt nur mit Glücksgefühlen und positiven Vibes verbunden. Wahrscheinlich ist es egal, ob es die erste Geburt ist (bei der man ja nun wirklich keine Ahnung hat, was einen da wirklich erwartet) oder ob man das Spektakel bereits zum wiederholten Mal durchmacht (ist vielleicht sogar noch schlimmer, wenn man dann auch wirklich weiß, was da noch einmal auf einen zukommt): Der Gedanke an die bevorstehende Geburt hat einen intensiven Beigeschmack in Form von einer gehörigen Portion Respekt. Dass es keine schmerzfreie Geburt gibt, habe ich in den letzten Monaten doch von sehr vielen Leuten gehört. Dazu kommt, dass die meisten Frauen ihre Kinder in einer Klinik zur Welt bringen und wahrscheinlich nur die wenigsten Leute mit Krankenhäusern etwas Positives verbinden. Ich bekomme alleine vom sterilen Geruch und dem Anblick der langen Gänge ein mulmiges Gefühl. Die Vorstellung, womöglich nach zig Stunden Geburt und körperlich total am Ende auch noch in einem Krankenzimmer, vielleicht auch mit 2-4 anderen werdenden und Neu-Mamas zu verbringen, ist nicht unbedingt etwas, auf das ich mich wirklich freue. Von Geburtsverletzungen, die doch keine Seltenheit sind und von denen viele Frauen auch Wochen und Monate nach der Geburt noch etwas haben, ganz zu schweigen.

Fakt ist: Wenn man diese erste Zeit überspringen könnte, ich würde es tun und gleich zum angenehmen Teil - der Kuschelzeit mit Klein D - übergehen.

Da das allerdings nicht möglich ist, haben Mr. Right und ich beschlossen, uns wohl oder übel auch auf die Zeit in der Klinik entsprechend vorzubereiten und haben die Kliniktasche gepackt.

Nach dem Durchstöbern von zig Checklisten glaube ich, dass wir das ganz gut hinbekommen haben. Hier findest Du nun eine Liste mit den Dingen, die wir in unsere Tasche gepackt haben und ein paar nützliche Tipps. Vielleicht ist ja der eine oder andere Punkt dabei, der auch für Dich nützlich ist und an den Du vielleicht nicht gedacht hast.

Unsere Kliniktasche

Dokumente

♡ Mutter-Kind-Pass

♡ E-Card

♡ PDA Aufklärungsbogen (ohne diesen würde ich außer im Falle von dringender medizinischer Notwendigkeit keine PDA bekommen - ich habe aber ohnehin vor, die Geburt ohne PDA durchzuziehen)

Für mich

♡ 2 Nachthemden, die man zum Stillen vorne öffnen kann

♡ bequeme Unterwäsche

♡ Still-BHs

♡ Stilltee

♡ Multimam Kompressen für wunde Brustwarzen (wird erst besorgt, von einer lieben Tippgeberin empfohlen)

♡ Stillhütchen

♡ Stilleinlagen

♡ bequeme Kleidung für die Tage in der Klinik

♡ Regenerationsspray von Motherlove (wird erst besorgt, von einer lieben Tippgeberin empfohlen)

♡ Hausschuhe

♡ i-Pod mit Musik, die mich entspannt

♡ Kulturbeutel mit Pflegeutensilien (Duschgel ohne Duftstoffe)

♡ Brustwarzensalbe (ich habe auf Empfehlung Lansinoh gekauft)

♡ 1 Rolle (weiches!) Klopapier :-)

♡ meine Flamingo Nackenrolle

♡ Einlagen für's Wochenbett (ich habe die von SENTA gekauft)

Für Mr. Right

♡ Nervennahrung & Getränke (Proteinriegel, isotonische Getränke)

♡ Kleingeld für die Automaten im Krankenhaus

♡ Kamera

♡ Handy + Ladekabel

♡ bequeme Kleidung, Schuhe

♡ Kleidung zum Wechseln

Für das Baby

Homecoming-Outfit

♡ Kleidung für die Tage in der Klinik

♡ stillverträgliche Schnuller

♡ Maxi-Cosi im Auto für die Heimfahrt

♡ Windeln (soll es aber auch in der Klinik geben)

♡ Feuchttücher

♡ Spucktücher (soll es auch in der Klinik geben)

Ich glaube, dass wir damit erstmal gut ausgerüstet sind. Morgen starten wir aber mit dem Geburtsvorbereitungskurs und ich bin gespannt, ob wir von der Hebamme oder den anderen Kursteilnehmern noch wertvolle Tipps bekommen. Wenn ja, werde ich diese natürlich auch hier noch ergänzen.

Falls ich etwas Wesentliches vergessen habe, freue ich mich über Deinen Kommentar :-)

 

Bis morgen,
Deine Tina


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