7 Dinge, die man lieber noch (mal) tun sollte, bevor das Baby da ist

#1 Schlafen

Ich kann nicht behaupten, dass ich nicht gewarnt worden wäre. Dass man weniger Schlaf bekommt, sobald man sein Bett/Zimmer mit einem Neugeborenen teilt, weiß man natürlich vorher. Dass man SO viel weniger schläft bzw. dass ein Mensch, der SO wenig schläft, überhaupt überlebensfähig ist, hätte ich trotzdem nicht gedacht. :-) Hätte ich mal lieber darauf gehört, als man mir in der Schwangerschaft gesagt hat „Schlafe unbedingt jetzt noch vor, so viel es geht!“

#2 Essen gehen

Ich esse gerne und gehe auch gerne auswärts in Restaurants essen. Vom Griechen über den Italiener bis hin zum Asiaten lasse ich mich gerne kulinarisch verwöhnen. Oder besser gesagt, ließ ich mich gerne verwöhnen. Diese Zeiten sind jetzt definitiv vorbei. Jetzt freue ich mich schon, wenn ich eine Fertigpackung Champignon-Reis mit Baby in der Trage vor die Brust geschnallt, durchs Zimmer wandernd, runterschlingen kann. Besonders, wenn David in einem Schub steckt, ist nicht daran zu denken, den Kleinen abzulegen, geschweige denn mich hinzusetzen. In diesen Phasen möchte er ganz nah bei mir sein und in Bewegung bleiben. Gegen Ende der Schwangerschaft haben Mr. Right und ich nicht mehr so viel unternommen und waren selten auswärts essen – da wusste ich eben noch nicht, dass mein nächster Ausflug in ein nettes Restaurant mit Davids Geburt in seeeeehr weite Ferne gerückt ist.

#3 einen guten Film anschauen

Zunächst einmal möchte ich mich an dieser Stelle als Trash-TV-Fan outen. Ich habe vor allem nach einem anstrengenden Arbeitstag wirklich nichts gegen seichtes TV-Programm á la Bachelor, bei dem man nicht viel nachdenken muss und auch nicht viel verpasst, wenn man mal kurz aussteigt. Ab und zu freue ich mich aber auch, wenn eine Romantik-Komödie oder ein Marvel-Klassiker im Fernsehen läuft (wieder ein Hinweis an die Über-Mamis: Wir sehen eher selten fern, keine Angst :-) ). Ich kann aber mit 99%iger Sicherheit sagen, dass der Kleine ganz genau dann in irgendeiner Weise bespaßt werden möchte, die es garantiert unmöglich macht auch nur ein wenig vom Film mitzubekommen. Und wenn er dann schläft... tu ich es auch :-)

#4 Schlafen

... Nein, das ist kein Fehler :-)

#5 Rückenmuskulatur trainieren

Wie du vielleicht schon herauslesen konntest, liebt David es mit mir zu kuscheln und mir ganz nah zu sein. Man könnte es ehrlicherweise auch anders ausdrücken: Er hasst es, nicht in meiner Nähe zu sein und nicht mit mir zu kuscheln... und macht das auch lautstark deutlich. Demnach lag es natürlich auf der Hand, dass wir uns eine Trage zugelegt haben (für ein Tragetuch können weder der Kleine noch ich genug Geduld aufbringen), damit ich mich auch mal ein wenig in der Wohnung bewegen und Dinge erledigen kann. So weit, so gut. Bei der Geburt hatte der Zwerg rund 3,5 Kilo. Nur wenige Wochen später waren es schon über 5 Kilo. Und wenn mein kleiner Nimmersatt so weitermacht, wird es auch schon bald noch deutlich mehr. Schon 5 Kilo können aber gaaaaaanz schön schwer sein, wenn man sie stundenlang am Vorderkörper geschnallt mit sich herumträgt. Das geht ziemlich in den Rücken (sagt übrigens auch Mr. Right, der ja zum starken Geschlecht gehört). Hätte ich also mal lieber vorher ein wenig für meine Rücken- und Schultermuskulatur getan, damit diese es nicht auf die "harte Tour" zu spüren bekommt.

#6 Isofix kaufen

Das hier soll absolut kein Werbepost werden aber es muss wirklich mal gesagt werden. Ich dachte, ich hätte mich vor Davids Geburt sehr gut vorbereitet und in alles mögliche rund ums Thema Baby eingelesen (ich hatte ja auch mehr als 9 Monate Zeit dafür). Und dennoch ist eine wirklich geniale Sache wirklich völlig spurlos an mir vorbeigegangen: der ISOFIX <3 Dieses unglaublich tolle Befestigungssystem für die Babyschale im Auto erspart einem das nervige Angurten der Babyschale im Auto, für das man sich minutenlang im Halbdunkel des Autos verrenken muss, um dann festzustellen, dass der Gurt seit dem letzten Mal anschnallen wie von Zauberhand schon wieder 2 cm kürzer geworden ist, bevor man ihn nochmals zurückfahren lässt und von vorne beginnt. Und das bei jedem kurzen Zwischenstopp mit dem Auto, für den man das Baby mit aus dem Auto nimmt. Ich verfluche jede einzelnen Tag, an dem ich ohne dem ISOFIX unterwegs war und möchte an dieser Stelle auch nochmals ein herzliches Dankeschön für den Tipp an Katharina aussprechen :-)

#7 Wimpernverlängerung

Ich möchte auf keinen Fall eine dieser Mütter sein, die sich nach der Geburt ihres Kindes gehen lassen und nur noch im Gammellook unterwegs sind. Bisher gelingt mir das auch ganz gut, allerdings gibt es eine Sache, die ich tatsächlich vernachlässige: Das Makeup. Ganz einfach deshalb, weil wenn David mal in der richtigen Stimmung für einen Einkauf oder einen Ausflug zur Post ist, eigentlich jede Minute zählt. Das bedeutet, dass ich versuche, mit meinen geplanten Stationen möglichst weit zu kommen, bevor das Gebrüll losgeht. Und das wird dann abgewogen gegen einen schönen Augenaufschlag und einen samtigen Teint. Da ich schon öfters eine Wimpernverlängerung hatte, weiß ich den tollen Effekt zu schätzen: Ich sehe auch ohne weiterem Makeup ausgehtauglich aus. Schade, dass ich das nicht noch gemacht habe. Jetzt wird es schwierig, 3 Stunden am Stück zur Wimpernverlängerung zu gehen - da hätte mein Zwerg bestimmt etwas dagegen und mitnehmen kann ich ihn zu diesem Termin natürlich auch nicht. Aber für meinen kleinen Schatz bin ich sowieso die schönste Mami auf der Welt und das ist doch auch eigentlich alles, was zählt :-)

Wenn dir auch noch etwas einfällt, was du lieber noch getan hättest, bevor du Mami geworden bist, lass mir einen Kommentar da :-) 


Bitte beachte, dass Kommentare vor der Veröffentlichung freigegeben werden müssen